Schulungen

Damit gefährliche Pflege aufgrund mangelnder Fachkenntnisse beim pflegenden Angehörigen unterbunden werden kann, biete ich direkt am Pflegebett praxisnah Pflegeschulungen nach §45 SGB XI an. Inhalte dieser Schulungen sind stets individuell und angepasst an die gepflegte Person. Alle Kenntnisse dazu werden von mir nach aktuellen Expertenstandards mit dem Ziel, Folgeschäden zu vermeiden, übermittelt.
Zudem kann kinästhetisches Arbeiten beim Bewegen und Heben von Patienten vor Selbstverletzungen der pflegenden Angehörigen schützen. Diese Schulungen können von mir nach individuellen Erfordernissen beurteilt und direkt vor Ort übermittelt und demonstriert werden.
Schulungen und Einweisungen zu Pflegehilfsmitteln und Medizinprodukten können individuell vor Ort durchgeführt werden. Diese zielen darauf ab, unter anderem eine Überlastung der pflegenden Angehörigen zu verhindern und unnötige Folgekosten für diese bei falscher Handhabung der Medizinprodukte zu vermeiden. Diese Schulungen und Einweisungen werden entsprechend dokumentiert.
Alle Termine zwecks Schulungen können je nach zeitlichem Aufwand direkt an die Pflegeberatung nach § 37,3 angeschlossen werden oder es kann ein Folgetermin mit den pflegenden Angehörigen vereinbart werden.
Schulungsangebote nach §45 SGB XI, dazu gehören zum Beispiel:
- Analyse und Selbstschulung von gegebenen Umständen.
- Ursache entstandener Haupterkrankungen (Lebensstil, Ernährung, Biografie, berufliche Situation, Vorlieben)
- Momentane Situation, Einschränkungen und Gründe übermitteln, um Verständnis von pflegenden Angehörigen zu erlangen.
- Folgen der jetzigen Erkrankungen statistisch belegen.
- Prävention von Folgeerkrankungen individuell und angemessen zu schulen.
- Inhalte der Schulungen sind im folgenden aufgelistet und werden Anhand eines Protokolls dokumentiert.
- Schulungen, Anwendungen und Einweisung von Hilfsmittel und Heilmittel.
- Individuelle Sorgen, Besorgnisse von pflegenden Angehörigen.
- Hilfen und Selbsthilfegruppen bei Überbelastungen.
- Mittel und Möglichkeiten zum eigenen Schutz von pflegenden Angehörigen.
- Dokumentation von Schulungen und Absprachen als Gedächtnisstütze.
- Hinweise zu aktuellen Nachschlagewerken z. B. Die Expertenstandards
Schulungen über Risiken, mögliche Folgen und Maßnahmen zur Prävention
- Kontrakturgefahr/-prävention
- Aspirationsgefahr/-prävention
- Intertrigogefahr/-prävention
- Pneumoniegefahr/-prävention
- Obstipationsgefahr/-prävention
- Thrombosegefahr/-prävention
- Infektionsgefahr/-prävention
- Ernährung / Diät
- Sturzgefahr/-prävention
- Mangelernährung
- Kontinenz
- Dehydrationsgefahr/-prävention
- Dekubitusgefahr/-prävention
- Schmerzen
- Entstehung chronischer Wunden
- Diabetes mellitus
Ziele der Schulungen nach §45 SGB XI
- Hilfestellungen bei Fragen zur Gesundheit, Hygiene, zur Ernährung und Körperpflege wird umgesetzt und sind in die tägliche Pflege implementiert.
- Tipps und Tricks, die die Pflege erleichtern, werden von pflegenden Angehörigen angenommen.
- Techniken, um bei der Pflege den Rücken zu schonen, sind den Pflegenden bekannt und werden täglich angewendet.
- Vermittlung zum Austausch mit anderen betroffenen Pflegenden.
- Spezielles Knowhow im Umgang mit Demenz oder nach einem Schlaganfall wurde erworben.
- Unnötige Folgekosten bleiben der Krankenkasse erspart.
Abhängig von der Nachfrage werden Schulungen für mindestens vier Personengruppen mit gleichem Interesse von mir organisiert und durchgeführt.